.... AKTIV BIS INS HOHE ALTER

Tageswanderung "Rund um Erftstadt" bis nach Weilerswist 

 

Mittwoch 25.01.2012

 

Wanderführer: Willi Reitz


Wetter: erst sonnig, kalt,  später bewölkt, windig und leicht regnerisch 

 

Teilnehmer/innen:  26

Burg Kühlseggen / Im Vordergrund: Wanderführer Willi Reitz / Foto: Erich Hachenburg


Fotos: Isolde Vosen (Show1) & Hans Dietrich (Jonas Show2)

Text: H D Jonas,  Bearbeitung CGo

 

Am 25. Januar nahmen 26 Wandersleut an der "flachesten" Mittwochswanderung aller Zeiten  "Rund um Erftstadt" teil. Startpunkt war das ACE-Büro in der Rathauspassage/ Liblarer Einkaufszentrum. Wir wanderten über die Brücken der Autobahn an Gestüt Römerhof+Bona vorbei, Richtung Friesheim.

Im Umweltzentrum erwartete uns ein kurzer interessanter Info- Überblick  und ein heißer Kaffee. Durch das Naturschutzgebiet des NABU ging es weiter Richtung Weilerswist, vorbei an Gutnauheim und dem Friedhof. In Weilerswist legten wir eine zweistündige Rast ein und ließen uns in der Gaststätte "Croatien" mit Leckerem verwöhnen.

 

Nach der Mittagspause machten wir uns zurück auf den Heimweg Richtung Liblar. Ein Kurzer Links-Rechts-Blick und wir hatten auf unserem Nachhauseweg das Gruppenbild vor Burg Kühlseggen im Kasten. Nächstes Örtchen auf unserem Weg war Bliesheim und bald erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

 

 

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Geschichte der Bewohner und Besitzer  Burg Kühlseggen


(Texte: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_K%C3%BChlseggen)

Fotos: Isolde Vosen

 

1312 wird ein Kölner Ministeriale namens „Gobelin von Cudilsheggin“, der sich nach seinem Wohnsitz nannte, urkundlich erstmals erwähnt. Es wird deshalb angenommen, dass er der erste Besitzer der Burg Kühlseggen war (Lit.: Herzog, 1990). Einer seiner Nachfolger war Arnold von Umbescheiden, der 1351 auch „von Cudelzecgen“ genannt wurde.

Im Jahr 1368 wiederum ist es Walfraff von Scheiffart von Merode, der als Besitzer der zu jener Zeit wohl schon befestigten Burg genannt wird. Die Scheiffart von Merode besaßen Kühlseggen bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts und bauten es zu einem landtagsfähigen Rittersitz aus. Dann ging die Anlage durch Heirat an Goswin Brent von Vernich.

Zuvor jedoch waren bereits Erbstreitigkeiten um die Rechte an der Burg ausgebrochen. Diese wurden 1613 durch das Reichskammergericht in Speyer vollständig der Familie Raitz von Frentz zugesprochen. Deren Mitglieder verkauften den mittlerweile verfallenen und durch Kriege stark beschädigten Besitz im Anschluss an den Kölner Bürgermeister Johann Monumet (genannt von Bolandt).

Es folgten weitere Besitzerwechsel, ehe die Kölner Jesuiten Kühlseggen 1746 erwarben und die Gebäude renovierten. Als der Jesuitenorden 1773 aufgehoben wurde, fiel dessen Besitz an das Erzstift Köln, das die Burg wenige Jahre später an die 1777 gegründete Bonner Universität überschrieb.

1781 wurden die Gebäude mit 500 Morgen umliegenden Land versteigert und gelangten so an den Freiherren Heereman von Zuydtwyck. Dessen Tochter Josepha heiratete 1836 Clemens Wenzeslaus Freiherr von Eltz-Rübenach und brachte die Burg mit in die Ehe. Noch heute ist sie im Besitz dieser Familie und wird von ihr bewohnt. Die Vorburg wird landwirtschaftlich genutzt.